FUSION M - Überlegene Membrantechnologie

Ein Membransegel – Was ist das?

Im Gegensatz zu Bahnen- oder Panelsegeln, die aus vorgefertigter Rollenware zugeschnitten und zusammengesetzt werden, ist die Produktion eines Membran- oder Quantum FUSION M-Segels ein integrierter Prozess vom Design bis zur Fertigstellung des Segels.

Am Beginn steht stets eine genaue Analyse der Anforderungen. Naturgemäß stellt ein Fahrtensegler andere Ansprüche an sein neues Segel als der Grandprix-Regattasegler. Aus einem Sortiment verschiedenster Fasern und Oberflächenmaterialien wird die optimale Kombination für den jeweiligen Einsatz zusammengestellt. Im Verlauf des Design-Prozesses werden Faserlayout und Faserdichte bedarfsgerecht festgelegt. Ein hochkomplexer Prozess, bei dem genaue Kenntnisse der Fasereigenschaften und vieler anderer Parameter erforderlich sind.

Die Herstellung des FUSION M-Segels beginnt mit einer der beiden Oberflächen, die bereits die Form des Segels hat und mit einem Kleber beschichtet ist. Darauf verlegt eine große Maschine die Fasern in mehreren Arbeitsgängen: Mehrere Primärgelege, sekundäre Lagen wie zum Beispiel für Reffs und Verstärkungen und bei Bedarf auch Basisfasern zur allgemeinen Verstärkung können dabei auf dem Substrat aufgebracht werden. Nach dem Garnlegen wird die zweite Oberflächenlage aufgelegt und anschließend bei kontrollierter Hitzeeinwirkung und hohem Druck dauerhaft miteinander verklebt.

Den Ingenieuren von Quantum ist es gelungen, mit FUSION M ein Membransegel-Verfahren zu entwickeln, dass verlässlich ist und sehr langlebige Segel erzeugt.



 

Viele Punkte sprechen für Quantum FUSION M:

iQ-Designoptimierung

iQ-Designoptimierung

Neben der Auswahl der Oberflächen-Komponenten und Fasern werden hier von Quantums erfahrenen Designern optimale Segelprofile und Faserlayouts entwickelt. Zahllose Parameter sind dabei zu berücksichtigen. Unseren Designern steht dabei eine der größten und leistungsfähigsten Datenbanken der Industrie zur Verfügung.

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Kontrollierte Aktivierung

Kontrollierte Aktivierung

Oberflächen-Substrate und zum Teil auch Fasern sind mit Klebern beschichtet, die zur Aktivierung hohe Temperaturen zwischen 110 und 140°C benötigen. Bestimmte Fasern und auch Substrate sind jedoch bei diesen Temperaturen bereits nahe jener Temperaturgrenze, bei der sie dauerhaft und nachteilig ihre Eigenschaften ändern würden. Es ist deshalb äußerste Vorsicht geboten –

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Maximaler Druck

Maximaler Druck

Ein gutes Laminat zeichnet sich durch minimalen Harz-Anteil aus. Je weniger, je besser. Nur so ist das fertige Produkt leicht und flexibel und das Segel kann auf den kleinsten Windhauch reagieren. Um dennoch ein dauerhaftes Laminat zu erzeugen ist es wichtig, die beiden Oberflächen-Lagen und die Fasern fest aneinander zu pressen. Quantum FUSION M verwendet hierfür eine Kombination aus beschichteten Walzen und Vakuum.

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Hochmolekulare, vernetzte Kleber

Hochmolekulare, vernetzte Kleber

Einer der Schlüssel zur überlegenen Zuverlässigkeit von FUSION M ist die Wahl des besten Klebersystems auf dem Markt. Wir verwenden ausschließlich hochmolekulare Systeme, deren Molekülketten mittels Zusatz von Katalysatoren noch weiter verlängert werden. Längere Molekülketten bedeuten gesteigerte Haftfestigkeit und deutlich längere Lebensdauer des Laminatverbunds.

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Profilierung nach der Lamination

Profilierung nach der Lamination

Entscheidend für die exzellenten Ergebnisse in Grandprix-Regatten (TP52, Farr 40 und viele andere) ist die gewählte Art der Profilierung. FUSION M-Membransegel werden erst laminiert und anschließend profiliert. Nur so lässt sich absolute Übereinstimmung des Design-Profils und des produzierten Profils garantieren!

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Überlegene Details

Einlaminierte Lattentaschen bei Fusion MC6000-Segeln. Sogar die vertikalen Lattentaschen einer Rollfock fertigen wir auf diese aufwändige Weise (unteres Foto)!

Die Lattentaschen aller Fusion M-Segel sind einlaminiert und somit integraler Bestandteil des Laminatverbundes. Die Lattentaschen werden nicht aufgenäht! Stattdessen wird ein Tunnel für die Segellatte zwischen denn Fasern eingearbeitet und schließlich einlamineirt. Lediglich die Verstärkungen und Verschlüße an den Lattenenden werden ggf. genäht. Die Vorteile dieser fertigungstechnisch aufwändigen Lösung sind

  • robuste, langlebige Lattentaschen
  • keine Perforation/Schwächung des Laminats durch Nähte
  • identischer Segelstand auf beiden Bügen

Dies ist nur ein Qualitätsmerkmal von Quantum Fusion M-Membransegeln. Viele weitere machen Quantum Fusion M-Segel zur sinnvollen Investition in anhaltenden Segelspass und überlegene Performance!

Bestmöglicher Schutz und Lebensdauer

Quantum Fusion M with sun protection

Optimal geschützt: Fusion M-Segel mit gewebter Taffeta-Oberfläche

Alle Fusion M-Segel von Quantum sind mit Allem ausgerüstet, was der Maximierung der Lebensdauer Ihres Quantum-Segels dient:

  • Zusätze mit UV-Absorbern verhindern vorzeitige Versprödung vom Polymeren (auch als Kleber bezeichnet).
  • Anti-mikrobielle Zusätze machen es Sporen und Pilzen schwer, sich auf oder zwischen den Lagen der Membranstruktur anzusiedeln. Stockfleck-Befall ist damit nahezu ausgeschlossen.
  • Quantums gewebte Taffeta-Oberflächen sind, wie alle Segel der Fusion MC-Serie, mit UV-reflektierenden Beschichtungen ausgerüstet. Diese verzögern wirksam die Schädigung aller darunter eingebetteten Komponenten. Darüber hinaus verhindern sie auch die Anhaftung von Schmutz und organischer Partikel an Ihren Segeln. So bleiben Ihre Fusion M-Segel viel länger ansehnlich als Segel anderer Hersteller ohne solch aufwändige Beschichtungen.

 

Ein Hinweis zum Thema DPI (Faserdichte)

Für ein Segeltuch, das herkömmlich gefertigt wird, geben Tuchhersteller das Gewicht in Gramm pro Quadratmeter (g/qm) oder in Segelmacher-Unzen (smoz) an. Das ist vergleichbar, wenn es auch nichts über die Qualität der verwendeten Garne, die Webkonstruktion oder gar die wichtigen Beschichtungen aussagt. Bei Membransegeln, wie Fusion M, gibt es diese direkte Vergleichsmöglichkeit nicht.

Viele Hersteller geben für ein Segel oft eine Faserdichte an. Diese wird in Denier pro inch (dpi) angegeben. Was ist dpi? Gemessen bzw. gerechnet wird ein Tuchstreifen von 1 Zoll Breite, also 2,54cm. In diesem Abschnitt wird die Anzahl der Fasern gezählt. Jetzt muss man nur noch wissen, welches Gewicht die Faser hat. Dieses Gewicht wird meist in dtex (Gramm pro 10.000 Meter Lauflänge) angegeben. Die ältere Einheit Denier (den) verwendet ebenfalls Gewicht, aber bezogen auf einen Lauflänge von 9.000 Meter. 10 Fäden mit einem Fadengewicht von 1340 den ergeben also einen dpi-Wert von 13.400. So weit so gut, das ließe sich standardisieren. So einfach ist es aber nicht. Es ist eine besondere Eigenart von Membransegeln, dass Fasern nicht oder nur selten parallel angeordnet sind. Das macht sie so überlegen. In der Nähe der Schot oder des Kopfes sind dpi-Werte deshalb besonders hoch, während sie zur Mitte des Achterlieks hin deutlich geringer werden. Und um es noch komplizierter zu machen, können mehrere Faserverläufe überlagern.

Quantum hat in den selbst entwickelten Design-Tools Werkzeuge zur exakten Bestimmung des jeweiligen dpi-Wertes. Das ist wichtig, weil Faserdichte und die Festigkeiten der spezifizierten Fasern die Festigkeiten der Membran definieren. Also sowohl Reißfestigkeit als auch Verformungsfestigkeit. Grob gesagt. Natürlich ist es in der Praxis viel komplizierter. Aber dafür investieren wir viel in Forschung und Entwicklung.
 

Zurück zur fehlenden Vergleichsmöglichkeit für Sie: Leider gibt es keine Norm und keine Vereinbarung in der Segelmacherwelt darüber, wo der dpi-wert im Segel zu messen ist: Membransegel-Hersteller A hat sich entschieden, die dpi-Zahl irgendwo oberhalb der Schotecke zu messen, Hersteller B berechnet seinen dpi-Wert in der Mitte des Achterlieks (zum Beispiel Quantum Sails) und ein Dritter interpoliert 3 Messstationen im Segel und gibt den Durchschnittswert an. Das sind drei ganz unterschiedliche Zahlen. Die erste Angabe wird sehr hoch und beeindruckend sein, die zweite ganz informativ und der dritte dpi-Wert verwirrt nur noch. Vergleichen Sie also bitte keine dpi-Angaben. Das führt (leider) zu nichts... Sorry!

 

 

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Das zeichnet Quantum-Segel aus...

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Wir haben für Sie eine PDF-Datei zusammengestellt, die Ihnen die Vorzüge unserer Cruising-Segel näherbringt...

 
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Bei Youtube haben wir ein Video gefunden, das Lust auf Sommersegeln macht...

 
 
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