by Lars Reisberg Lars Reisberg

Segelmacher-Power in Flensburg: Unser Team

Das sind die Menschen hinter Ihren Segeln: Das Flensburger QUANTUM SAILS-Loft stellt sich vor, Teil 1

Den Kopf und das Gesicht von QUANTUM SAILS Deutschland kennen Sie: Sven Krause ist seit vielen Jahrzehnten in der deutschen und internationalen Segel-Szene eine bekannte Größe. Sein Background beim Weltmarktführer für die Segeltuch-Herstellung, Dimension Polyant, und danach bei verschiedenen Segelmachern und Ausrüstern, nicht zuletzt auch sein Engagement als Regatta-Segler und Fahrtensegler, machen ihn zu einer der relevanten „Hausnummern“ in der Branche.

Sven Krause, Geschäftsführer von QUANTUM SAILS Germany
"Mr. Quantum" Sven Krause im Gespräch

Doch das Flensburger Loft hat noch viel mehr zu bieten, als „nur“ Sven: Ein tolles, starkes Team aus interessanten, sympathischen Menschen. Wir wollen die etwas ruhigere Winterzeit nutzen, um Ihnen in zwei Artikeln diese Mannschaft einmal vorzustellen. Also, hereinspaziert in unser QUANTUM SAILS-Loft – das sind die Gesichter hinter Ihren Segeln …

„Man kann an Bord mehr, als nur den Kühlschrank trimmen.“

Die Chancen stehen gut, dass Ihr Anruf oder eine Email-Anfrage direkt bei Kunden-Berater Achim Salaw landet. Achim, Baujahr 1969, hat die Segel-Leidenschaft schon um die ganze Welt getragen. Als Profi-Skipper für spezielle Überführungen verdiente er sich ebenso sein Geld, wie als Bootsbauer. „Ich segle seit mehr als 45 Jahren“, sagt Achim und lächelt. Es ist ein Lächeln, das nur Menschen haben, die schon so Einiges erlebt haben. „Wir haben uns damals auf Zubringer-Überführungen von High-Tech Segelyachten zu den Regatten spezialisiert“, erzählt er. Man kann sich vorstellen, was man auf so einem hochgezüchteten Boot erlebt, auch wenn es „nur“ eine Überführung ist.

Segelplanung am Compuer bei QUANTUM SAILS
Beratung & Segelplanung am Computer

Heute geht es Achim ruhiger an, die „wilden Jahre sind vorbei“, wie er es sagt. Sein reichhaltiger Erfahrungsschatz als Segler wird ergänzt durch seine Gesellen-Ausbildung zum Boots- und Schiffbauer. In Southampton, England, studiert er Yacht-Design und Yacht-Operations und arbeitet unter Anderem bei der KBN- und FSG-Schiffswerft als Ingenieur. Doch schon immer interessiert er sich eher mehr für die „Motoren“ der Schiffe, die er baut, also ihre Segel. „Im Studium kamen Themen wie Segelgeometrie, Konstruktion und Materialkunde zwar vor, aber eben zu kurz“, erzählt er rückblickend. „Mich hat das so fasziniert, dass ich direkt zu einem Segelmacher gewechselt bin.“ Bei White Sails konnte Achim dann endlich seine Leidenschaft ausleben – und lernen, lernen, lernen, wie er sagt.

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Anlegen unter Segeln: Achim Salaw kommt

Bei QUANTUM SAILS steht dieser enorme Erfahrungsschatz hoch im Kurs. Aber auch seine gelassene Ruhe und damit genau das, was es braucht, um Kunden zu beraten. Achim geht es nicht um den Abverkauf von Segeln, er möchte, dass QUANTUM-Segler immer genau die passende Garderobe bekommen. Passend zu dem Boot, das sie segeln, passend zu dem Programm, das sie vorhaben und vor allem, passend zu den Fähigkeiten der Crew. „Ich möchte den Spaß und die Faszination am Segeln vermitteln. Man kann so viele tolle Dinge mit den Segeln machen, wenn man nur will. Es macht unheimlich Spaß, an Bord mal mehr zu trimmen, als nur den Kühlschrank.“, sagt er und grinst. 

Achims Erfahrung, kombiniert mit der schier unendlichen QUANTUM SAILS-Datenbank und dem Echtzeit-Zugriff auf die vielen internationalen QUANTUM-Experten, wahre Koryphäen auf ihren Gebieten, bescheren Ihnen – unseren Kunden – am Ende genau das: Nicht nur schöne und hochwertige Segel, sondern genau die Flügel, die Ihr Boot zum Fliegen braucht.

„Bitte nicht die Scheiben knicken!“

Direkt neben Achims Büro, in der großen Arbeitshalle des Lofts, rechts an einer der großen Nähmaschinen, sitzt Louise. Ihr keck zusammengesteckter Zopf und das sympathische Lächeln lassen sind sofort einnehmend. Louise ist 49 Jahre jung, und „jung“ ist dabei genau das richtige Wort: An ihr scheinen die Jahre wie Teflon abzugleiten. Dabei ist sie nun schon seit über 30 Jahren mit der Wassersport-Branche verbunden. Louise ist eine wahre Zauber-Fee, wenn es um Sprayhoods, Biminis oder Persenninge aller Art geht.

Eine Boots-Persenning entsteht
Eine Boots-Persenning entsteht

Etwas schüchtern erklärt sie ihre spannende Arbeit. „Sprayhood, Persenning, das klingt für die meisten eher trocken und langweilig“, sagt sie, „aber ich habe hier meine Leidenschaft gefunden. Wirklich gut sitzende, straffe, passgenaue Teile für Boote anzufertigen, nach individuellem Aufmaß, das macht mir unheimlich Spaß!“ Als Segler wissen wir alle, wie wichtig eine Sprayhood oder ein Bimini ist. Und wir wissen auch, wie ärgerlich – und im schlimmsten Fall auch schädlich – eine undichte Persenning ist. Oder wie schlimm ein liederlich-schlabberiges Bimini aussieht. 

Louises Anspruch ist, diese Produkte in einer Passgenauigkeit und Qualität zu fertigen, dass sie auch nach vielen Saisons intensiver Nutzung, Feuchtigkeit und dem Bombardement durch die Sonne noch möglichst ebenso dicht, sicher und straff sitzen, wie am ersten Tag.

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Auch privat mit Top-Sprayhood: Louise segelt

Selbstverständlich segelt sie auch. Und das oftmals ganz ohne Sprayhood und Bimini: Als Crewmitglied auf einer hochgetakelten First 35.5 trifft man Louise regelmäßig bei Regatten in der Flensburger Förde und der westlichen Ostsee an. „Da klappen wir dann alles, was Stoff ist, herunter – und dann wird gefighted!“ Sagt sie, lächelt und widmet sich wieder einer Naht an der Persenning. 

Louise ist Handwerkerin aus Leidenschaft. Das sagt sie mit Nachdruck und mit sehr viel Stolz. Zurecht! Angesichts der komplexen 3D-Form, die beispielsweise eine Bootspersenning hat, bestehend aus dutzenden Stoffteilen, ist es vielen Menschen ein unlösbares Rätsel, wie sie dieses dreidimensionale Puzzle zu erst in ihrem Kopf und dann an der Nähmaschine zusammensetzt. Und zwar passgenau für große Segelyachten!

Persenninge und Sprayhoods, Biminis und mehr: QUANTUM SAILS
Louise in ihrem Element

„Was mich am meisten an diesem schönen Beruf begeistert, ist die viele Abwechslung“, erzählt Louise. „Klar, jetzt im Winter haben wir meist eher hier im Loft zu tun.“ Was – da lacht sie wieder schelmisch – angesichts der tollen Fußbodenheizung nicht der schlechteste Arbeitsplatz ist, den man sich im nasskalten Dezember wünschen kann. „Im Frühling bin ich dann viel draußen unterwegs“, erklärt sie: „In den Häfen und Marinas. Auf den Booten der Kunden – Maß nehmen, mit den Skippern die Stoffe und Schnitte besprechen und auch die fertigen Muster ausliefern.“ 

Das sei das Schöne daran: Abwechslung, unterwegs sein aber auch Ruhepunkte im Loft finden, die vielen interessanten Menschen, die sie trifft und der enge, persönliche Austausch mit ihnen.

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Ein großes 3D-Puzzle aus Stoff ...

Die Kreativität kommt dabei auch nicht zu kurz. Klar, bei einer Sprayhood oder einem Bimini sind die Grenzen, eigene, neue Dinge zu entwickeln, sich auszuprobieren und am „lebenden Objekt“ zu testen, eher eng. Aber hier und da kann sie sich schon austoben, versichert sie grinsend. „Wenn Sven von einer Messe neue Stoffproben mitbringt, dann bin ich immer sofort bei ihm und ganz aufgeregt!“ 

Die Produktpalette, die über Louises Tisch geht und durch ihre Hände, ist beeindruckend: Wenn mal Leerlauf im Loft ist oder sich das Lager mit Segeltuch-Verschnitt gefüllt hat, denkt sie sich Taschen, Rücksäcke und Accessoires aus, die aus diesem „Abfall“ geschneidert werden – Segler, Kunden und auch Segel-fremde Menschen lieben das. Nur einen Wunsch, den hat sie: „Bitte knickt nicht die Plastik-Scheiben Eurer Sprayhoods!“, gibt sie mir mit auf den Weg. Auch wenn ein beständiger Strom an genau dieses Reparaturen ihren Job sichert, bricht es ihr doch immer wieder das Schneider-Herz, wenn sie solch eine Sprayhood auf den Tisch bekommt.

„Bitte liebt Eure Segel!“

… noch so ein Appell. Diesmal von Bennet, unserem Segelmacher im QUANTUM SAILS-Loft in Flensburg. Sie haben ihn sicher schon kennengelernt, als wir ihm im vorhergehenden Artikel zum Winter-Check Ihrer Segel über die Schultern geschaut haben. Gerade breitet er wieder ein Segel aus – in langsamen Entenschritten schreitet er es von Unterliek zum Kopf ab, geht dann in die Hocke und begutachtet das Tuch – Zentimeter um Zentimeter.

QUANTUM SAILS Loft in Flensburg - Segel-Check
Bennet begutachtet ein Kundensegel

Der 27-Jährige ist fester Bestandteil des QUANTUM-Teams in Flensburg und trägt für sein Alter schon enorme Verantwortung. Verdient, denn Bennet hat sich das Vertrauen mit seiner Ausbildung zum Segelmacher bei Sven Krause erarbeitet. 2019 beendet er diese und steigt voll ein. „Können? Können kann ich eigentlich alles, was mit Segeln zusammenhängt“, erzählt er: Von den vielen kleinen und großen Reparaturen bis zum kompletten Bau eines Segels von 0 auf fertig. „So etwas macht natürlich am meisten Spaß!“, erklärt er – aber dass in Flensburg selbst noch Segel „from scratch“ gebaut werden, ist selten geworden. 

Die Fertigung in den QUANTUM SAILS-Fabriken ist schneller und deutlich effizienter. „Aber bei ganz speziellen Sachen, da macht das schon mal Sinn!“ Das sind dann die Highlights in seinem Job.

Unser Segelmacher Bennet
Unser Segelmacher Bennet

Meist sind es Reparaturen, die ihn beschäftigen. Flicken, Nähte oder Verklebungen – von UV-Schäden bis zu mechanischem Verschleiß an den Salingen beispielsweise. Aber auch fiese Schäden, wie geplatzte Gennaker oder zerrissene Segel, wenn die Skipper ihre Blister mal wieder etwas zu lange draußen gelassen haben. Oder gar eine plötzliche Bö das Tuch aufgetrennt hat. „Da machen mir die Hardcore-Schäden schon am meisten Spaß!“, sagt er und deutet auf einen Code 0, bei dem es eine komplette Bahn am Schothorn auseinander gerissen hat. 

„Manchmal ist es hier im Loft wie bei „Emergency Room“, wenn die Segler ihre Tuche einliefern. Dann flink zu sein und zu handeln, damit sie möglichst schnell wieder aufs Wasser kommen können, ist ein tolles Gefühl.“ Dabei aber auch immer genau die Qualität abzuliefern, welche die anspruchsvollen Kunden erwarten, dessen ist er sich mehr als bewusst.

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Voller Einsatz von Bennet!

Denn Bennet ist selbst Segler und weiß daher nur zu gut, wie wichtig gute, hochwertige Segel sind. Wann er die Segel seines eigenen Starbootes lieber nicht mehr länger beansprucht, das weiß er auch. Als Regattasegler in dieser Klasse werden Boote wie auch Skipper kaum geschont – da er fast täglich sieht, wie zu viel Risiko am Ende aussehen, hat ihn das in schon mancher Bö das Rigg gerettet, lächelt er. 

„Wie Louise es vorhin schon gesagt hat: Die Abwechslung in diesem Beruf ist absolut genial! Wir sind drinnen, wir sind draußen. Wir treffen viele tolle, interessante Menschen – und arbeiten auf so vielen unterschiedlichen Booten!“ Dabei fällt Bennet immer mehr auf, dass – zumindest seine Kunden hier bei QUANTUM SAILS – egal, ob es die Bavaria Cruiser von 1995 ist oder eine nagelneue X-Yacht XP 44 – Wert auf gute Qualität legen. „Billig-Segel auf Spardosen liefern wir hier gar nicht aus“, bestätigt er: „Unsere Kunden wissen, was sie wollen und was sie bekommen. Was das alles wert ist. Daher habe ich eigentlich nur mit dem „guten Stoff“ zu tun. XRP, XRP-Sport oder Foliensegel. Das ist schon richtig cool, selbst auf einer Cruiser!“

Segelmacher an der Näähmaschine
Nähen gehört zum Segelmacher-Handwerk

Er setzt sich kurz vor eine der vielen Nähmaschinen im Loft, steckt ein, zwei Rollen Garn auf, checkt die Nadelstärke und verstellt Einiges. „Dass ich mal selbst Ausbilder sein werde, hätte ich nicht gedacht“, meint Bennet und beginnt, Zoë die Nähmaschine zu erklären. 

Ein weiterer Aspekt hier in Flensburg: Das Team wächst beständig und trotz allgemeinem Fachkräftemangel kommen immer wieder engagierte, motivierte junge Menschen ins Loft, die dieses schöne Handwerk erlernen möchten. Menschen, so wie Zoë.

„Dieser Beruf ist wie ein Ü-Ei: Spannung, Abwechslung und viel Kreativität.“

Zoë ist erst wenige Tage bei QUANTUM SAILS. Praktikum. Die junge Frau, gerade einmal 20 Jahre alt, schnuppert 2 Wochen lang an allen Stationen des Lofts rein. Dabei steht sie nicht nur herum und guckt zu, sie darf und will auch selbst Hand anlegen. „Schon am ersten Tag habe ich aus Verschnitten der Persenninge von Louise meine ersten Sailbags genäht“, sagt sie freudig. „Genau das hatte ich mir auch vorgestellt, als ich hier angefangen habe: Hands on, sofort loslegen!“

Segelmacher arbeiten sehr korrekt
Zoë widmet sich der nächsten Aufgabe

Zoë hat bereits eine abgeschlossene Ausbildung. „Wenn ich sage, was, müssen immer alle irgendwie lachen, weil es so lustig klingt, denke ich. Und weil es so gar nicht zum Segelmacher passt.“ Sie ist Gemüse-Gärtnerin. Faszinierend, finden wir irgendwie, denn auch dies ist ein Handwerk, das mit viel Leidenschaft, dem Draußensein und dem „Werdenlassen“ von etwas zu tun hat. Ganz so wie der Segelmacher, der ebenfalls mit den Kräften der Natur zu tun hat. Auf eine ganz andere Weise natürlich, aber „irgendwie passt das für mich total gut“, sagt Zoë, guckt auf die Nadeln und näht eine weitere Bahn.

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Zoë im Trapez

So weit weg ist sie dann aber doch nicht vom Segeln. Mit schon 5 Jahren steht sie auf einem Surfboard. „Seit etwa 15 Jahren sind wir regelmäßig an Nord- und Ostsee unterwegs, um zu surfen. Später war ich dann immer in der selben Surfschule so oft ich konnte, wo ich dann auch meinen Surf-Instructor gemacht habe.“ Mit Segeln, der Segelphysik und den Materialien ist sie also mehr als vertraut. 

„Auf Booten segle ich erst seit etwa einem Jahr“, sagt sie grinsend: „Und auch wenn es hier im Norden tolle Gartenbaubetriebe gibt – irgendwie lässt mich dieser Sport nicht los!“ Sie findet es super, bei QUANTUM SAILS die Möglichkeit zu bekommen, in den Beruf des Segelmachers eintauchen zu können.

Segelmacher-Handschuh für grobe Aufgaben
Von Hand nähen - gar nicht so einfach

Bennet möchte ihr in den – dann doch recht kurzen – zwei Wochen möglichst einen kompletten Einblick in das geben, was sie bei der Ausbildung und später im Beruf erwartet. Sie sitzen beide am Vorliek eines Laminatsegels eines Kunden. 

Zoë darf zum ersten Mal den berühmten Segelmacherhandschuh anziehen. Unter Anleitung reparieren Sie die Schlaufe eines Mastrutschers an diesem Segel. Sie nimmt mich beim Fotografieren gar nicht mehr wahr, so konzentriert ist sie. „Ist das nicht schön, anzusehen?“, fragt mich QUANTUM SAILS-Chef Sven Krause – und da kann man nur zustimmend nicken.

Brainpower meets Handwerkskunst: Das kann nur ein Segelmacher

Als ich meine Runde durch das Loft beende, steht auf einmal Louise im Büro. Voll angezogen, dicke Regenjacke, Wintermütze: Sie meldet sich für einen Außeneinsatz kurz ab. Bevor das Wetter total kippt, möchte Sie bei einem Kunden noch Knöpfe an einer Kuchenbude anbringen, „sonst ist das Cockpit wieder geflutet.“ Ich beneide sie nicht – draußen weht es den Regen fast horizontal herein. Louise scheint sich indes zu freuen: Das ist sie, diese Abwechslung im Job.

Wir machen uns drinnen noch einen heißen Tee. Ich sichte und speichere die Fotos und überlege mir, wie ich diesen ersten Artikel zum QUANTUM-Team schreiben möchte. Eigentlich, so merke ich, schreibt der sich von allein. Tolle, sympathische Menschen mit so vielen Facetten. Ein schöner Einblick, damit Sie die Gesichter und Geschichten hinter Ihren Segeln kennenlernen. Denn eines, das merke ich hier ganz dringend, ist allen so wichtig zu transportieren: Segelmacherei ist Handwerk. Und hinter jedem dieser handwerklichen Produkte stehen Menschen, die es ersonnen, geplant und letztlich produziert haben. Ich trinke aus, winke dem Team – und freue mich schon auf das nächste Mal, wenn mich der Rest der Flensburger-Crew über deren Schultern blicken lässt.

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by Lars Reisberg Lars Reisberg

Winterzeit: Zeit für den Profi-Segelcheck!

Ihre Segel kontrolliert, repariert, gereinigt und gelagert – jetzt buchen.

Hand auf´s Herz: Wann haben Sie Ihre Segel das letzte Mal von einem Profi kontrollieren lassen? Wir bieten Ihnen mit unserem Winter-Check eine detaillierte Kontrolle, bei Bedarf die Reparatur, Reinigung und sogar die fachgerechte Lagerung Ihrer Segel an – jetzt buchen!

Langsam wird es „ungemütlich“ draußen. Ein Großteil der Boote und Yachten sind nun im Winterlager. Aufgebockt, leer geräumt und mit Entfeuchtern ausgestattet: Alles paletti soweit.

Ihre Segel haben Sie natürlich abgeschlagen, die Segellatten entfernt und die Tuche knitter- und knickfrei aufgerollt bzw. verpackt und an einem trockenen Ort eingelagert? Für die “Motoren” Ihrer Yacht sollte das das Minimum an “Winterservice” sein, den Sie Ihren Tuchen zukommen lassen.

Doch wir wissen leider, dass gerade die Segel oftmals eher stiefmütterlich behandelt werden. Für alle, die es professionell möchten, bieten unsere QUANTUM SAILS-Lofts wieder ab sofort den Winter-Service für Segel aller Art an: Doch warum sollten Sie uns das überlassen?

Segel zum Winter-Check zu Quantum schicken
Das Segel eines Kunden kommt bei uns an

Verlängern Sie die Lebensdauer Ihrer Segel. Und ihre Performance!

Die Segel Ihres Bootes haben Ihnen während der letzten, für Sie hoffentlich spannenden, erholsamen oder auch aufregenden Segel-Saison gute Dienste geleistet. Ob Hochleistungs-Laminate oder einfache Dacron-Segel, Ihre Besegelung besteht aus Materialien, die hohen mechanischen Belastungen, ständigen Temperaturschwankungen, schädlicher UV-Strahlung sowie verschiedenen Chemikalien aus Luft und Wasser ausgesetzt sind. Tuche, Folien und Fasern leiden: Jedes Segel ist mehr oder weniger umfangreichen Verschleiß ausgesetzt. 

Zum Verschleiß können zudem auch Schäden kommen, von denen manche zunächst kaum zu erkennen sind. Nähte und Verklebungen der einzelnen Tuchbahnen können beschädigt, aufgefasert oder gar schon geöffnet sein. Hand auf´s Herz: Wie oft haben Sie Ihre Segel von einem Segelmacher oder Segel-Fachmann auf Verschleiß und (sich anbahnende) Schäden überprüfen lassen? Im Falle eines Falles, wenn beispielsweise unter Druck eine Segelnaht aufreißt und sich eine Bahn über die gesamte Länge auftrennt, ist im besten Fall die gute Platzierung bei der Regatta passé, im schlimmsten Fall wird es für die Crew gefährlich. 

Als leidenschaftliche Segelmacher empfehlen wir grundsätzlich, Ihre Segel am Ende einer Saison mindestens einem umfassenden, genauen Check-up zu unterziehen. In unseren QUANTUM SAILS Lofts sind die professionellen Mitarbeiter darauf geschult, Ihre Segel von beiden Seiten, von Liek zu Liek ganz genau zu untersuchen: Jede Naht, jede Verklebung, jede Lattentasche, Reffkausch und Rutscher-Verbindung wird auf Verschleiß und Schaden gecheckt – und dann sofort fachgerecht repariert. Segel, die „wie neu“ sind performen deutlich besser – und halten länger.

UV-Schaden am Achterliek eines Segels
Dunkle Kante: UV-Schaden am Achterliek
Begutachtung eines Segels durch einen Profi
Alte und neue Schäden, ob groß oder ganz klein, entgehen uns nicht

Der QUANTUM Winter-Check in unseren Lofts

Unser Wintercheck ist natürlich für alle Segler buchbar: Wir heißen selbstverständlich unsere eigenen Kunden mit QUANTUM-Tuchen genauso willkommen, wie Nutzer aller anderen Marken und Hersteller! Nach einer Terminvereinbarung liefern Sie Ihre Segel bei uns vor Ort an. Mit einer kurzen Bestandsaufnahme der Produkte sowie in einem Beratungsgespräch klären Sie über unsere nächsten Schritte auf. Für den Wintercheck Ihrer Segel fällt eine Pauschale an, für die eventuell weiterhin anfallenden Reparatur-Arbeiten erhalten Sie eine Preisauskunft vor Ort im Loft, per Telefon oder Email. 

Dann wird einer unserer kompetenten Segelmacher Ihre Tuche ganz genau unter die Lupe nehmen – und das im wahrsten Sinne des Wortes! Denn vor allem genähte Übergänge zwischen einzelnen Bahnen, besonders belastete Stellen oder beispielsweise die stark belasteten Ösen bei den Reffkauschen können Beschädigungen aufweisen, die „noch im Werden“ und daher kaum mit bloßem Auge zu erkennen sind. Hier pro-aktiv sich anbahnende Schäden zu reparieren kann vor dem ganz großem Malheur während dem nächsten Törn schützen.

Offensichtliche Schäden, Risse, Löcher oder auch abgenutzte UV-abweisende Beschichtungen am Achterliek reparieren wir, patchen wir und tauschen aus. Auf Wunsch bringen wir neue Klassenzeichen und Segelnummern auf: Denn ein schickes, schönes Segel macht Sie gefühlt einen halben Knoten schneller … Mit einem zwinkernden Auge, aber ebenso ernstgemeint ist unser Rat, Ihre Segel in diesem Zusammenhang gegebenenfalls professionell von uns reinigen zu lassen: Ablagerungen wie Salz oder organisches Material können Segel schädigen oder zur Bildung hässlicher Stockflecken beitragen. Wir und unsere Service-Partner nutzen für unseren professionellen Segelreinigungsservice spezielle, milde Reinigungsmittel sowie eigens für die Segelreinigung entwickelte sanfte Verfahren, um die Tuche wieder „blitzblank“ zu bekommen.

Code 0, Gennaker und andere Leichtwindsegel im Profi-Check bei Quantum
Alle Segel werden bei uns ausgebreitet - und gewissenhaft kontrolliert
Großer Riss in einem Code 0
Bei diesem Code 0 muss eine komplette Bahn ausgetauscht werden

Reinigung, Reparaturen und professionelle Einlagerung

Je nachdem, welchen Leistungsumfang Sie in unseren QUANTUM SAILS Loft mit den Mitarbeitern für Ihre Tuche besprechen, werden Ihre Segel dann komplett gecheckt, repariert und gereinigt. Das gilt natürlich auch für Sprayhood, Kuchenbude oder alle Arten von Persenningen.

Nach getaner Arbeit melden wir Ihnen Segel und Persenninge dann klar zur Abholung. Wer es komplett haben möchte bucht noch die Winter-Einlagerung bei uns. 

Unsere Lofts verfügen über gut temperierte Lagerplätze, in denen Ihre Segel in einem sicheren Umfeld überwintern können. Gegen eine Lagergebühr entweder im Regal verpackt oder – besonders materialschonend – aufgerollt, bleiben Ihre „Flügel“ bei uns den Winter über garantiert schimmelfrei und Sie vor bösen Überraschungen beim Saisonstart verschont. Fragen Sie im Quantum-Loft Ihrer Wahl nach Lagermöglichkeiten für Ihre Segel.

Reparatur einer Sprayhood
Sprayhoods, Biminis und Persenninge reparieren wir auch

„Wie neu“: So starten Sie in die neue Segel-Saison!

Leider sehen wir recht häufig Boote mit vernachlässigten Tuchen. Fleckige, ungepflegte Segel sehen nicht nur unschön aus, sondern sind ein Indikator für potenzielle Schäden. Nutzen Sie daher unser Angebot des Winterchecks und der Einlagerung und starten Sie mit top-gewarteten, schaden- und fehlerfreien Segeln in die neue Saison! So macht das Segeln nicht nur mehr Spaß, Sie haben länger Freude an Ihrem Tuch und segeln sorgenfrei.

Jetzt Termin oder Beratung zum Winter-Segel-Check vereinbaren: Nutzen Sie die dunklen Wintermonate, damit wir Ihre Segel auf Vordermann bringen.

EIngelagerte Segel bei QUANTUM
Ihre Segel lagern sicher und trocken in unseren Werkstätten.
by Sven Krause Sven Krause

Die perfekte Besegelung für Fahrtensegler

Rigg, Reff, Segeltuch, Segelschnitt, Segellatten - alles muss passen

Es gibt kein universelles Segelstell, das für alle Fahrtensegler gleichermaßen passt. Von Segelmaterialien und Segelkonfiguration über die Wahl der richtigen Großsegel und Vorsegel bis zu Downwind- und Code-0-Segeln ist es wichtig, möglichst viel über die Optionen und Alternativen zu wissen. Dann können Sie Ihre perfekte, individuelle Besegelung zusammenzustellen.
SEGELTUCH und SEGELSCHNITT

Bevor Sie einzelne Segeloptionen in Betracht ziehen, ist es wichtig, ein wenig über die Eigenschaften von Segeltuchen zu verstehen. Es gibt im Wesentlichen zwei Familien: Konventionelle gewebte Segel und Laminat-Segel. Abgesehen vom Preis liegt der Hauptunterschied zwischen den beiden in Performance und Lebensdauer.

Für die meisten Segler geht es bei der Performance weniger um Bootsgeschwindigkeit und mehr um die Kontrolle von Krängung und Ruderdruck, also Komfort. Ein schlechtes Segelprofil ist der Hauptverursacher von Performance-Problemen. Weil unerwünschte Verformung des Segelprofils immer zu Lasten von Performance und Komfort gehen, liegt der Schlüssel zum Bau des besten Segels darin, die Materialdehnung zu reduzieren. Und hier sind Laminat-Segel oder – noch besser – so genannte Membran-Segeln (Fusion M) klar im Vorteil.

QuantumSails-Segeltuche für Fahrtensegler
Eine riesige Auswahl von Segeltuchen für Fahrtensegler!

In Geweben ist immer eine konstruktive Dehnung versteckt. Das nennt sich „Crimp“ oder auf Deutsch „Einarbeitung“. Damit wird das Auf und Ab der Fasern im Verbund aus Kett- und Schussfasern beschrieben. Wird das Tuch belastet muss zunächst die Einarbeitung überwunden werden, erst dann tragen die einzelnen Fasern die Belastung. Das macht sich als Anfangsdehnung bemerkbar. In Laminat-Segeln hingegen werden die Fasern fast ausschließlich als so genannte Inserts in gerader, vorgestreckter Form eingebracht. So nehmen alle Fasern im Laminatverbund unmittelbar und sofort die Lasten auf. Eine konstruktive Dehnung wie im Gewebe gibt es kaum. Hinzu kommt die Tatsache, dass in Laminat- und Fusion M-Segeln nicht nur Polyester („Dacron“) verarbeitet wird, sondern häufig auch hochfeste Fasern. Dazu zählen UPE-, Aramid- und sogar Carbon-Fasern. Das Ergebnis sind Cruising-Segel, die Dehnungen bis zu 500 Prozent besser widerstehen als traditionell gewebte Segeltuche.

Das Thema Segeltuch ist leider komplex. Nehmen Sie sich deshalb Zeit, um das richtige Segelmaterial für Sie, Ihre Bedürfnisse und Ihr Budget zu erkunden. Unsere Segelexperten helfen Ihnen gern dabei.

Segeltuch-Dacron-Gewebe
Gut zu erkennen: Crimp - das Auf und Ab der Fasern im Gewebe.
Faser-für-Segel
Für Segeltuche werden die unterschiedlichsten Fasern verarbeitet.
DAS GROßSEGEL

Das Großsegel ist das am häufigsten benutzte Segel. Es muss den gesamten Windbereich abdecken. Wenn es um das Großsegel geht, sind gute Segellatten ein entscheidender Faktor. Latten sind wie das Gerüst eines Zeltes: Sie bieten die dringend benötigte Struktur und Unterstützung, um Segelprofil und Lebensdauer zu erhalten. Meistens ermöglichen und stützen die Segellatten in erster Linie die positive Achterliekrundung („roach“) – ohne Segellatten wäre diese Form nicht möglich. Sie sorgen für einen geraden Austritt am Achterliek. Für Fahrtensegler erleichtert die durchgelattete Ausführung auch das Segelhandling. Die richtige Lattenkonfiguration ist also entscheidend für Performance, Handhabung und Lebensdauer!

> weitere Informationen zum Thema Großsegel

Bei Großsegeln sind drei Handling-Systeme verbreitet: Bindereff, Inmast-Furling / Rollmast und Inboom-Furling / Rollbaum-Systeme. Die Art dieses Handling-Systems entscheidet bereits über die wesentlichen Kennzeichen der Segellattenanordnung. Des Weiteren entscheiden Größe Ihres Bootes über die Lattengröße, den Typ, das Material und letztendlich Kosten.

Bei der Auswahl eines der drei Handling-Systeme ist die persönliche Gewichtung von Performance und Komfort ausschlaggebend:

Masten mit Bindereff sind der übliche Standard. Das Verfahren wird auch als Stephens-Reff oder Slab-Reef (engl.) bezeichnet. Je nach Schiffsgröße und Komfortanspruch erleichtern leichtgängige Mastrutschersystem, Lazyjacks oder Stackpack mit daran angeschlagenen Lazyjacks und Einleinen-Reff das Handling. Der Begriff “Bindereff” ist etwas irreführend, da Ergänzungen wie Lazyjacks, Lazypack oder Stackpack das Wegbinden und Sichern des gerefften Teils des Großsegel überflüssig machen. 

Standard-Masten mit Bindereff-Großsegeln sind nach wie vor erste Wahl für alle, die maximale Performance aus Ihrem Schiff holen möchten. Alle Alternativen bergen unterschiedliche Nachteile hinsichtlich Gewicht des Mastes oder Segelperformance und Trimmbarkeit.

Großsegel-Reffsysteme-Bindereff-Standardreff-Selden-Quantum-Sails
Bindereff oder Standard-Reff: Die achtere Reffleine mit laufendem Palstek (Skizze: Selden).

– Einleinen-Reffsysteme sind eine praktische Ergänzung zum Standard-Reff/Bindereff. Vorausgesetzt, dass Fallen und Strecker zum Cockpit geführt sind oder geführt werden können, erlaubt ein Einleinenreff ein schnelles Einreffen und Ausreffen aus dem Cockpit. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein Einleinen-Reffsystem zu realisieren. Viele Serienschiffe sind bereits damit ausgerüstet. Wo dies noch nicht der Fall ist, muss geprüft werden, ob eine Nachrüstung möglich ist. Ggf. kann es sinnvoll sein, einen neuen Baum mit integriertem Einleinenreff (z. B. von Selden) zu installieren.

Großsegel-Einleinen-Reff-Schema
Schematische Darstellung eines einfachen Einleinen-Reff-Systems (Skizze: Z-Spars).

Eine hierzulande relativ unbekannte Bergehilfe für Großsegel ist das Dutchman-System. Vertikale Führungsleinen machen Lazyjacks überflüssig und sichern das Segel in jeder Situation auf dem Baum, ohne die Segeleigenschaften nennenswert zu beeinträchtigen.

Großsegel bergen einfach gemacht mit Dutchman-System
Dutchman-System mit den vertikalen Führungsleinen in Rot.

Inmast-Furling- oder Rollmasten werden von allen großen Mastherstellern angeboten. Das Mastprofil ist in zwei Kammern unterteilt. Die achtere Kammer ist offen und in der Kammer ist ein Rollreffprofil ähnlich dem der Vorsegel-Rollreffanlage montiert. Darin ist das Vorliek des Großsegels geführt. Das Rollreffprofil wird manuell, elektrisch oder hydraulisch angetrieben gedreht und das Segel ein- und ausgerollt. Das Großsegel kann in einfachster Form ohne Segellatten geschnitten sein oder wenn es komplexer wird, von einer Kombination vertikaler, durchgehender und kurzer Segellatten gestützt werden. Leider ist festzuhalten, dass diese vertikalen Segellatten relativ wenig für den Stand des Segel tun. Ausschlaggebend für Profiltreue, Trimmbarkeit und Performance des Inmast-Rollgroßsegels ist vielmehr die Qualität von Segeltuch, Segelschnitt und Segeldesign.

Ein Nachteil von Inmast-Furling-Masten ist das deutlich höhere Gewicht des Mastprofils. Wenn es aber um maximalen Bedienkomfort und weniger um Performance geht ist ein Inmast-Furling-System eine sehr gute Wahl.

Inboom-Furling- oder Rollbaum-Systeme sind mittlerweile sehr gut entwickelte Systeme, die sicher funktionieren und eine gute Synthese aus Bedienkomfort und Performance bieten. Hersteller der Rollbäume und die führenden Segelmacher können mittlerweile exzellente Pakete aus Rollbaum und Segel liefern, die unter Beachtung einiger weniger einfacher Regeln absolut zuverlässig funktionieren.

Der Großbaum ist bei diesen Systemen ein vergleichsweise großes Profil und oben offen. Im Baum wird ähnlich wie beim Rollmast eine dicke Reffstange angetrieben, um die sich das Großsegel mit horizontalen Segellatten aufrollen läßt. Der Antrieb der Stange kann auch hier manuell, elektrisch oder hydraulisch erfolgen. Je nach Präferenz des Eigners und natürlich Geldbeutel. Im Falle einer Umrüstung kann das vorhandene Mastprofil weiter verwendet werden. Dann wird eine Schiene für Kopfbrettwagen und Vorliektau montiert und der Lümmelbeschlag umgebaut.

Die Trimmbarkeit des Inboom-Großsegels erfolgt maßgeblich über Vorliekspannung und Mastbiegung. Da die wenigsten Rollbaumsysteme über eine Einrichtung für die dynamische Verstellung der Unterliekspannung verfügen, entfällt diese wichtige Trimmeinrichtung bei den allermeisten Rollbaumsystemen.

Rollbaumsysteme sind die richtige Wahl für Eigner größerer Yachten ab 40 Fuss, die einen guten Kompromiss aus Bedienkomfort und Performance suchen.

DIE VORSEGEL

Die meisten Segelinventare sollten mindestens zwei Vorsegel enthalten: ein Allround-Segel und eine Arbeitsfock bzw. Schwerwetterfock. Die Art des Segelns, das Sie betreiben, die Takleung und spezifische Bedürfnisse bestimmen jedoch die endgültige Anzahl der Vorsegel. Langfahrt- und Offshore-Segler benötigen beispielsweise eine breitere Palette von Vorsegeln, um sicher zu segeln, während Wochenend- und Sommertour-Segler mit einem kleineren Inventar auskommen können.

Die Arbeits- oder Schwerwetterfock ist ziemlich unkompliziert, da sie meistens ein LP (kürzeste Entfernung vom Schothorn zum Vorliek) zwischen 85 und 100 Prozent von „J“, dem Abstand vom Mast zum Vorstagbeschlag, haben. Häufig wird auch das Vorliek etwas kürzer geschnitten. Es handelt sich um ein robustes Segel für Einsatz ab 16 Knoten Wind und deutlich darüber. Die Fock hilft Ihnen, wenn der Wind zu stark aus der falschen Richtung weht aber Ihre Termine es notwendig machen, trotz des Wetters abzulegen. Oder Sie werden draußen vom schlechten Wtter überrascht.

Je nach Takelung ist das Allround-Vorsegel eine überlappende Genua oder eine nicht-überlappende Fock.

Genua: Ältere Yachten sind überwiegend mit Riggs ausgerüstet, bei denen die Salinge ungepfeilt querab stehen. Die Vorsegel überlappen die Wanten zum Teil deutlich und werden außen um die Wanten und Salinge herum geschotet. Das LP-Maß des Vorsegels (s.o.) ist bis zu 150% groß. Die Allround-Rollgenua wird aber eher zwischen 128 bis 140% LP haben.

Fock: Alle neueren Yachten sind mit Riggs mit ausgeprägt nach achtern gepfeilten Salingen ausgerüstet. Dabei sind die Salinge über die Jahre immer länger geworden. Bei modernen Segelyachten sind die Püttinge ganz aussen am Schandeck angebracht. Das bringt einige konstruktive Vorteile, reduziert aber die mögliche Vorsegelgröße im Vergleich zu älteren Schiffen mit überlappenden Genuas. Je nach Takelung hat die Allround-Fock einer modernen Yacht ein maximales LP von 105 bis 110%. Dafür können diese Segel enger geschotet werden, was die kleinere Fläche auf Amwind-Kursen zum Teil kompensiert. Schnelles Wenden, bei denen nur wenige Meter Schot schnell durchgeholt sind, sprechen ebenfalls für diese Takelung.

Das einfache Handling der Fock wird nur noch durch eine Selbstwendefock (SW-Fock) überboten: Hier ist eine Schiene vor dem Mast montiert, an der der Holepunkt automatisch in der Wende auf die neue Lee-Seite klappt. Ein Bedienen der Schot an der Kreuz ist nur zum Trimmen erforderlich. Nachteil: Das LP-Maß ist je nach Position der Schiene auf 85 bis 90% von „J“ begrenzt. Die SW-Fock ist damit ca. 20% (!) kleiner als eine Allround-Fock.

Die meisten Fahrtensegler werden sich für ein Rollreffsystem für das Vorstag entscheiden. Die Vorsegel können vom Cockpit aus schnell aus- und eingerollt werden. Darüber hinaus können Genua oder Fock auch stufenlos gerefft werden, sofern das Vorsegel als Rollreffsegel konstruiert und ausgerüstet ist und eine Verstellung des Holepunktes weiter nach vorn möglich ist.

Das gilt nicht für die Selbstwendefock! Hier kann der Holepunkt auf der SW-Schiene nicht in vor-/achterlicher Richtung verstellt werden. Das Reffen einer SW-Fock ist deshalb nur in Ausnahmefällen sinnvoll und wird dann zu vorschnellem Verschleiß des Segels führen, weil es nicht vernünftig getrimmt werden kann.

Segelauswahl, Geometrie und Materialwahl von Groß- und Vorsegeln orientieren sich also am Riggtyp und wie Sie segeln möchten. Nachhaltigkeit ist ein weiterer Aspekt, der Beachtung verdient. Unsere Experten beraten Sie gern, wenn Sie eine Frage zur Auswahl von Segeln und Material haben!

VORWIND-Segel – Spinnaker oder Gennaker

Spinnaker sind per Definition symmetrische Segel. Vor- und Achterliek sind gleich lang, das Segelprofil ist Backbord und Steuerbord identisch.Das Handling erfordert einen Spinnakerbaum und mehrere spezielle Schoten: Schoten, Achterholer oder zumindest Barberhauler oder Tweaker, Topnant oder Topping Lift und Spinnakerbaum-Niederholer. Eine Spinnaker-Halse gehört zu den komplexeren Manövern und ist allein kaum sicher darzustellen. Der klassische Spinnaker ist deshalb auf Fahrtenyachten kaum noch zu finden.

Stattdessen haben sich asymmetrische Vorwind- bzw. Reaching-Segel durchgesetzt. Die werden auf Deutsch als Gennaker bezeichnet. Gennaker sind so konzipiert, dass das Vorliek mit einer Halsleine („Tack-Line“) an einem festen Punkt am Bug angeschlagen wird. Vor- und Achterliek sind unterschiedlich lang, das Profil ist mit einer großen, tiefen Genua vergleichbar. An der Schotecke sind zwei Schoten für Backbord und Steuerbord angeschlagen – das ist alles. Manöver mit Gennakern sind deutlich unkomplizierter und vor allem auch allein oder mit ganz kleiner Crew durchführbar.

Spinnaker und Gennaker werden aus Nylon-Gewebe und als Triradial-Design designt und hergestellt. Nylon gibt es in verschiedenen Grammaturen von 30 bis 250g, so dass für jede Segelgröße und jeden Einsatz das geeignete Tuch zur Verfügung steht. Allerdings sind im Cruising-Bereich vor allem zwei Gewichte relevant: 40g und ca. 65g/qm.Dafür stehen zahlreiche Farben zur Auswahl, so dass jeder Eigner sein individuelles Farbdesign zusammenstellen kann. Dafür gibt es online spezielle Apps.

Die richtige Wahl des Gennakers hängt vom scheinbaren Windwinkel ab, den Sie optimieren möchten. Die meisten Fahrtensegler suchen nach einem Gennaker, der „alles“ kann und wählen daher ein Allround-Design A3 für scheinbare Windwinkel von 80-140 Grad. Wenn Sie jedoch vor allem für tiefe oder sehr raume Kurse von 100-155 Grad optimieren möchten, ist ein A2-Design die richtige Wahl. Bei der Entscheidung, ob ein A2 oder ein A3 das richtige Segel ist, ist auch die Frage relevant, ob ein Code 0 (siehe unten) vorhanden ist oder ggf. nachgerüstet werden soll. A2 und Code 0 ergänzen sich perfekt, während A3 und Code 0 sich in weiten Bereichen des Einsatzbereichs überlappen.

Die Grad-Angaben für den Einsatzbereich sind immer nur für optimalen Einsatz angegeben. Ein A2 kann im unteren Windbereich durchaus auch bis 75 oder 80° Windwinkel gefahren werden. Und ein A3 auch bis 150°. Sie funktionieren auch in diesen Grenzbereichen, sind aber nicht die schnellsten Designs für diese Kurse.

Gennaker-Handling: Zum Lieferumfang sollte fast immer eine spezielle Gennaker-Tasche gehören, auch als Duffle- oder Turtle-Bag bezeichnet. Diese Taschen werden auch von Regatta-Crews benutzt und ermöglichen es, die Tasche zum Setzen auf dem Vorschiff mit Karabinerhaken am unteren Relingdurchzug zu befestigen. Kopf, Hals und Schot können mit Fall, Halsleine und Schot verbunden werden, ohne dass der Sack komplett geöffnet werden muss. Dann kann der Hals des Segels nach vorn gezogen und die Halsleine belegt werden. Erst wenn das Segel gesetzt wird, öffnet sich der Sack vollständig.

Kleine Segel bis 60 oder 70qm sind meistens gut ohne besondere Ausrüstung zu setzen und zu Bergen. Für größere Schiffe und Segel stehen dann folgende Handling-Hilfen zur Verfügung:

Gennaker-Bergeschlauch: Das Segel ist in einem Schlauch geführt, der permanent mit dem Segel verbunden ist. Schlauch und Segel werden am Gennakerfall hochgezogen. Erst wenn alles bereit ist, wird die umlaufende Aufholleine des Bergeschlauches bedient. Das untere Ende des Schlauchs mit einem gut abgerundeten ovalen Führungsring oder „Trichter“ gleitet nach oben und gibt das Segel frei. Zum Bergen fällt man ggf. auf einen tiefen Kurs ab, fiert die Gennakerschot und holt den Trichter an der Bergeleine nach unten. Das Segel verschwindet wieder im Bergeschlauch und kann dann relativ einfach an Deck gefiert und in den Segelsack gepackt werden.

Topdown-Furling: Seit mehr als 14 Jahren gibt es auf dem Markt Topdown-Furling-System für Gennaker. Diese erlauben das Aus- und Einrollen eines Gennakers aus dem Cockpit. Es gibt Einschränkungen, was die maximale Segelgeometrie betrifft. Außerdem müssen gewisse Voraussetzungen erfüllt sein, damit Topdown-Rollsystem und Vorstag/Rollreffanlage sich nicht behindern oder blockieren.

REACHING-SEGEL: DER CODE ZERO

Dieses Segel wird immer populärer. Vor allem moderne Boote mit 9/10-Riggs mit gepfeilten Salingen und kleinen Vorsegeln sind prädestiniert für einen Code Zero, weil im Windbereich bis 10 oder sogar 12 Knoten und auf Kursen ab 60° TWA (True Wind Angle/wahrer Windwinkel) Druck fehlt. Dann wird ein Code Zero (oder Code 0 oder C0 oder G0) mit guten Allround-Eigenschaften zur Geheimwaffe und zum „Meilenfresser“. Der Einsatzbereich eines Code 0 reicht von etwa 55 TWA bei 4 und 5 kn TWS (True Wind Speed/wahre Windgeschwindigkeit) bis 130 TWA und 18 bis 20 kn TWS – je nach Eigenschaftne des Schiffs und Auslegung des Segels.

Der Code 0 wird gerollt und benötigt dafür eine so genannten Code 0-Furler. Der besteht aus der unteren Trommeleinheit mit Endlosleine und einem Topwirbel. Dazwischen ist das Segel an Hals und Kopf angeschlagen. Der Topwirbel wird am Gennaker- oder Code 0-Fall gesetzt. Die Trommeleinheit wird vor dem Vorstag angeschlagen. Je größer der Abstand, umso besser. Deshalb sind moderne Yachten häufig mit einen Bugsprit ausgerüstet. Die Schot achtern wie ein Gennaker geschotet. Ggf. kann ein Beiholer, Barberholer oder Tweaker auf der Schot zum besseren Trimmen eingesetzt werden.

Je nach Ausführung des Segels und Kurs zum Wind ist mehr oder weniger Fallspannung erforderlich. Zur Bedienung des Segels kann es notwendig sein, die Fallspannung so zu reduzieren, dass die Lager vor allem im Topwirbel nicht zu stark belastet sind. Das würde das Rollen erschweren. Wenn alles vorbereitet ist kann das Segel durch einen Zug an der Schot ausgerollt werden. Zum Bergen fällt man ggf. auf einen raumeren Kurs ab, fiert die Schot und rollt das Segel mit Hilfe der Endlosleine des Furlers ein. Die kann so lang sein, dass die Bedienung bequem und sicher aus dem Cockpit erfolgen kann.

Ein Code 0 kann nahezu beliebig groß sein. Aber wie so oft ist größer nicht immer besser. Quantums Segeldesigner und Segelberater kennen für die meisten Schiffstypen die beste Geometrie für einen Code 0 mit optimale Allround-Eigenschaften. Darüber hinaus gibt es Code 0s mit einem klassischen Anti-Torsionskabel im Vorliek und so genannte Cableless-Designs. Beide haben vor- und Nachteile.

Die perfekte Segelwahl ist also ein „bewegliches Ziel“. Es gilt, viele Faktoren gegeneinander abzuwägen und die bestmögliche Kombination für das eigene Schiff, das bevorzugte Revier, den eigenen Segelstil, Ansprüche an Performance und die erwartete Lebensdauer abzuwägen. Ein kompliziertes Thema, das Fachleute und objektive Beratung erfordert. Quantums Segelexperten stehen Ihnen hierfür zur Verfügung. Nutzen Sie unser Fachwissen und Erfahrung für Ihren Segelspass!
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ecoSeries – Nachhaltigkeit im Segelsport

Segeltuch aus recyceltem Polyester

Bereits zur Düsseldorfer boot 2023 hat Quantum Sails mit der EcoSerie eine Reihe von gewebten und laminierten Segeltuchen für umweltbewusste Fahrtensegler vorgestellt, die ganz oder zum Teil aus recyceltem Polyester produziert sind.

In unserem Artikel zu dieser Produktreihe finden Sie die relevanten Informationen.

Quantum-eco-sail-Logo
Diese Logo kennzeichnet Quantum Segel der EcoSerie.
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XRP Ultra Aramid Black

XRP Ultra Aramid Black ist nicht mehr lieferbar. Es wurde im Januar 2026 von ELECTRA Aramid und ELECTRA Carbon abgelöst. Alles Infos zu diesen Tuchen finden Sie hier:
Electra Segeltuch triradial Design Regattasegeln

Neues Laminat-Tuch für tri-radiale Racing-Segel!

Quantum Sails stellt mit dem neuen XRP Ultra Aramid Black ein neues Laminattuch vor. Es wird exklusiv für Quantum Sails produziert und wird ausschließlich für Quantum-Segel verarbeitet. Mit schwarzen Film-Oberflächen und einer Faserkombination aus hochfesten Aramid- und UPE-Fasern ist es in erster Linie für Regattasegler konzipiert. Die Konstruktion der Segel ist tri-radial. XRP Ultra Aramid Black ist damit ein erstklassiges Tuch für kleine und mittlere Yachten bis etwa 40 Fuss mit Club-Racing-Ambitionen.

Die Kombination von Aramid- und UPE-Fasern in der Kettrichtung des Tuches garantiert gleichzeitig maximale Profiltreue und lange Lebensdauer: UPE kennt keine Schwächung durch wiederholtes Knicken, während das hohe E-Modul der Aramid-Fasern für maximale Dehnungsfestigkeit sorgt.

Wie alle XRP-Qualitäten zeichnet sich auch XRP Ultra Aramid Black durch eine ungewöhnlich hohe Dichte von X-Ply-Fasern in der Querrichtung des Tuches aus. Diese sind im Winkel von 60° angeordnet und verleihen allen XRP-Laminaten anhaltende Profiltreue und überlegene Lebensdauer.

QuantumSails-Triradial-Regattasegel-XRP-Ultra Aramid-Black
Eine X-302 unter Großsegel und Genua aus XRP Ultra Aramid Black.

Die schwarzen Polyester-Oberflächen (Folie oder “Mylar”) schützen die eingebetteten Fasern vor schädigender UV-Strahlung. Der Look von XRP Ultra Aramid Black ist nicht nur eine Imitation der aktuell durchgehend schwarzen Grandprix-Segelmaterialien wie Fusion M, sondern bietet auch handfeste technische Vorteile!

Wie die anderen XRP-Tuche sind auch im XRP Ultra Aramid Black einige Komponenten aus recyceltem Material verarbeitet: Die recycelten RUV-PET-Folien weisen dabei eine bessere UV-Beständigkeit als herkömmliche PET-Filme auf. Die verwendeten Kleber sind VOC-frei, d.h. wir verzichten bei der Herstellung auf den Einsatz Umwelt-schädigender Lösungsmittel.

Quantum-Sails-XRP-Ultra-Aramid-Black
XRP Ultra Amarid Black - Performance in Schwarz für Yachten bis ca. 40 Fussfür

XRP Ultra Aramid Black ist in fünf verschiedenen Qualitäten von 6.000 bis 25.000 dpi erhältlich. Damit können Quantums Segeldesigner Yachten von 20 bis ca. 40 Fuss mit den optimalen Amwind-Segeln ausrüsten. Möglich sind im Tri-Radial-Design auch die so genannten Step-Down-Konstruktionen, bei denen leichtere Tuche in weniger belasteten Bereichen des Segels eingesetzt werden.

Kontaktieren Sie jetzt Ihren Quantum Sails-Experten!

Quantum-Sails-XRP-Ultra-Aramid-Black-Laminattuch
Eine Genua für eine 9 Meter-Yacht aus XRP Ultra Aramid Black.

XRP Ultra Aramid Black - Tech data

Weitere Infos zum Thema Fasern für Segeltuche, dpi etc.

Quantum-eco-sail-Logo
Alle XRP-Laminate gehören zu unserer Eco-Serie.
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no-frills-sailing.com

Quantum-Segel für Lars' OMEGA 42

Yachthändler (Enjoy Yachting) und Blogger Lars Reisberg hat sich in die Linien der OMEGA 42 von Peter Norlin verliebt und läßt sich seine persönliche Traumyacht gerade bei Müritz Bootsservice bauen. 

Wie jeder Segler weiß, sind im Zuge des Baus viele Entscheidungen zu treffen. Die Wahl der Segel gehört auch dazu und ist aus Sicht jedes Seglers besonders wichtig! Lars hat sich aus Erfahrung für Quantum Sails entschieden und schreibt in seinem neuesten Blog-Artikel dazu. Lesen Sie den Artikel hier.

In Kürze wird auch eine neue Podcast-Folge von Lars und mit Quantums Sven Krause erscheinen. Die haben wir vergangene Woche in der Quantum-Loft in Flensburg aufgezeichnet.

> no-frills-sailing.com

> Lars Reisbergs Podcast-Folgen

sven Krause-Quantum Sails
Sven Krause während der Aufzeichnung der neuen Podcast-Folge.
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boot 2024 – Save the date!

boot 2024 - Wir sind dabei!

Save the date: Vom 20. bis zum 28. Januar öffnet wieder die größte Wassersportmesse des Planeten – die boot Düsseldorf! Quantum Sails ist in Halle 10 am Stand A14 zu finden. Wir kommen mit vielen Experten aus ganz Europa und freuen uns auf zahlreiche Gespräche und natürlich Freunde und Kollegen aus der maritimen Branche aus der ganzen Welt!

Weitere detaillierte Infos werden wir hier veröffentlichen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Quantum Sails-Boot Duesseldorf 2024
Quantum Sails finden Sie während der boot 2024 in Halle 10, Stand A14.

Daten & Fakten:

  • 20. – 28. Januar 2024
  • geöffnet täglich von 1000 – 1800h
  • Quantum Sails in Halle 10, A14
  • der kürzeste Weg zu uns: Eingang Nord benutzen, dann durch die Halle 9 zur Halle 10
  • Viele weitere nützliche Informationen finden Sie auf der Webseite der boot Düsseldorf.
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Reservieren Sie einen Termin

Vor allem an den Wochenenden, aber auch in der 2. Wochenhälfte kann es voll werden. Vermeiden Sie Wartezeiten, indem Sie hier vorab einen Termin mit einem unserer Segelmacher und Segelberater reservieren!

Dieses Formular wird gerade überarbeitet. Bitte versuchen Sie es später nochmals.
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Winterzeit = Zeit für neue Segel

Jetzt ist die beste Zeit für neue Segel!

Draussen herrscht ein kalter, weisser oder nasser, grauer  Winter. Je nachdem – beides ist für viele Segler nicht die beste Zeit des Jahres. Dennoch gilt es, die Zeit zu nutzen und das Schiff bestmöglich für die kommenden Touren vorzubereiten. Dazu gehört unter anderem, die vorhandenen Segel zum Segelmacher zu bringen oder abholen zu lassen. Eine sorgfältige Durchsicht und rechtzeitige Reparatur der kleinen Schäden vermeidet größere und teurere Schäden.

Und falls Sie ohnehin geplant haben, sich wegen neuer Segel zu informieren, ist jetzt DIE BESTE ZEIT! Sprechen Sie uns an! Wir machen Ihnen schnellstmöglich ein Angebot. Dann werden Ihre Segel rechtzeitig zur neuen Saison fertig und Sie können gleich loslegen.

Hier geht es zur Anfrage bei Quantum Sails:

Quantum-Sails-Germany-Segelloft-Segelwerkstatt-geöffnet
Quantum-Sails-Germany-Segelloft-Segelwerkstatt-Winter
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Sturmflut an der Ostsee

Hilfsangebot für alle Sturmgeschädigten -

Viele Yachteigner sind am vergangenen Wochenende von der schweren Sturmflut an der norddeutschen Ostseeküste getroffen worden. Ihre Schiffe sind entweder schwer beschädigt oder sogar gesunken.
 
Wir möchten gern helfen und bieten allen Opfern des Sturms von der Schlei bis Augustenborg an, ihre nassen Segel abzuholen, zu trocknen und erst einmal aufzubewahren. Das Angebot ist kostenlos! Gemeint sind natürlich nur Eigner, deren Schiffe wirklich schwer beschädigt oder gar gesunken sind.
 
Bei Bedarf bitte 0461.40 68 63 10 anrufen oder Email an info@quantumsails.de.
Segel trocknen nach der Sturmflut
In unserer Loft trocknen Segel nach der schweren Sturmflut.

Nach dem Sturm - Augenzeugenberichte und Interviews

Quantum Sails’ Sven Krause im Interview ab Minute 17:30.

by Quantum News Team Quantum News Team

Here come’s the sun!

Quantum Sails optimiert laufend Produktionsprozesse von Anfang bis Ende, Nachhaltigkeit spielt dabei eine immer größere Rolle. Wir bewerten unsere Strategien kontinuierlich dahingehend, wie wir Materialien einsparen, Abfall reduzieren und umweltfreundlichere Produktionsoptionen wählen können. Dazu gehört auch die Stromversorgung unserer zentralen Produktionsloft in Sri Lanka. Im November 2022 begannen wir mit der Installation einer großen Solaranlage auf den Dächern aller Hallen. Nach der Fertigstellung im Februar 2023 wird Quantum Sails der einzige globale Segelhersteller mit einer Hauptproduktionsstätte sein, die vollständig mit Solarenergie betrieben wird.

„Die Verpflichtung zu nachhaltigeren Herstellungsverfahren hat bei Quantum oberste Priorität, und eine solarbetriebene Produktionsanlage zu haben, ist ein wichtiger Schritt“, sagt Andrew Scott, Quantum Sails’ COO. „Wir sind stolz darauf, Branchenführer zu sein, wenn es um Solarenergie in der Produktion geht.“

Unsere neuen Solarmodule werden bis zu 44.000 elektrische Einheiten pro Monat aufnehmen, während unsere Anlage durchschnittlich 42.000 pro Monat verbraucht. Die von den Modulen erzeugte überschüssige Energie wird wieder in das Stromnetz eingespeist und unterstützt die lokale Gemeinschaft in Sri Lanka, die häufig unter Energieknappheit leidet. Als neue Energiequelle sparen unsere Sonnenkollektoren jeden Monat 13.000 Liter Diesel, die sonst in Generatoren verbrannt wurden.

Wir sind stolz, bei der nachhaltigen Produktion eine Vorreiterrolle zu übernehmen, und freuen uns darauf, unsere Bemühungen an allen unseren Standorten weltweit weiter auszubauen. Wenden Sie sich an Ihr lokales Loft, um Teil unserer Bewegung zu werden – Go Green. Segeln Sie grün(er)!

Sonnenenergie und Segelproduktion

Solarenergie für Quantum Sails Segelloft
Die neuen Solarpanele auf den Dächern unserer Loft sparen jeden Monat 13t Diesel.